MODUL 3

EIN KLEINES GENDER-HANDBUCH

Was ist Gender und warum sollten sich ältere Lernende damit befassen? Welche Lebensbereiche sind von diesem Themenkomplex betroffen und wie? Was offenbart, verbirgt und erzwingt unsere Sprache?

Einleitung

Gender kann als kulturelle Konstruktion von Geschlecht verstanden werden, die von Männlichkeits- und Weiblichkeitsvorstellungen definiert wird und die manchmal nur sehr wenig mit dem wirklichen Potenzial von Männern und Frauen oder ihrem tatsächlichen Leben übereinstimmt. Mit anderen Worten: Genderrollen zeigen, wie jeder von uns in Bezug auf sein Geschlecht sozialisiert wurde. Im Alter neigen Frauen dazu, in die Rolle der ‚unsichtbaren älteren Frau‘ gedrängt zu werden. Ein Weg, um aus dieser Rolle auszubrechen ist (Gender)-Bildung. Wir möchten ältere Erwachsene mit einem Zitat von Bertold Brecht auffordern: „Greif nach dem Buch: Es ist eine Waffe!“ Denn wir können auch Wissen über Frauen, über ihre soziale Stellung, über die Förderung ihrer sozialen Identität als eine Waffe im Kampf gegen Geschlechterdiskriminierung verstehen. In diesem Modul ermuntern wir sowohl Frauen als auch Lehrende in der Erwachsenenbildung: Nehmt dieses Buch in die Hand! Bedenkt, dass Geschlechterrollen alle Lebensbereiche betreffen und dass die Sprache eine wichtige Rolle darin spielt!

 

Das Modul in Kürze

Das Modul besteht aus drei Einheiten, gefolgt von Überprüfen Sie Ihr Verständnis und Referenzen.

Einheit 1. Grundsätzliches zu Gender(-rollen)

Einheit 2. Gender-beeinflusste Lebensbereiche

Einheit 3. Gender und Sprache

Überprüfen Sie Ihr Verständnis

Referenzen

Einheit 1. Grundsätzliches zu Gender(-rollen)

 

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie sich Paare bei Interviews verhalten? Oft wird der Mann zuerst angesprochen, dann erst ist die Frau an der Reihe. Die Männer reden, die Frauen warten meist darauf, dass sie ihre Ideen bestätigen oder eigene Gedanken hinzufügen. Das sind die gesellschaftlichen Erwartungen in Bezug auf das Geschlecht. Das Konzept Gender ist nicht gleichzusetzen mit dem Konzept des biologischen Geschlechts. „Frauen werden nicht als Frauen geboren, sie werden zu Frauen“, so Simone de Beauvoir. Sie stellt hier den Unterschied zwischen biologischen Attributen und sozialen Attributen, die dem Geschlecht zugeordnet werden, fest. Die gesellschaftliche Geschlechtertypisierung oder Geschlechterkonstruktion beginnt bereits bei der Geburt. „Was für ein süßes kleines Mädchen!“  „Was für ein starker Junge!“ „Jungen weinen nicht.“ „Mädchen spielen mit Puppen, nicht mit Lastwagen.“ „Mädchen mögen Rosa und Jungen mögen Blau.“ „Mädchen sprechen leise, Jungen können grob sein.“ „Dies ist kein Frauenberuf“, usw. Kleine Bemerkungen wie diese verfestigen die eigene Geschlechterrolle.

 

Gender ist gesellschaftlich konstruiert. Dementsprechend sind Genderrollen eben auch von der jeweiligen Zeit und dem kulturellen Kontext abhängig. Aber was konstruiert wurde, kann dekonstruiert werden, z. B. durch Bildung, politische oder ideologische Veränderungen. Gender ist in einen breiteren soziokulturellen Kontext eingebettet, in den auch andere wichtige Faktoren wie ethnische Herkunft, Alter, Klasse usw. eine Rolle spielen.  Mit anderen Worten, Gender zeigt, wie jede/jeder von uns in Bezug auf ihr/sein Geschlecht sozialisiert wurde, es ist eine Facette der sozial-kulturellen Erwartungen und Erfahrungen. In jeder Gesellschaft werden Frauen und Männern unterschiedliche Aufgaben, Rollen und soziale Positionen zugewiesen. So entstehen Unterschiede und Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in Bezug auf die zugewiesenen Verantwortlichkeiten, die ausgeübten Tätigkeiten, den Zugang zu Ressourcen und die Kontrolle über sie, sowie den Zugang zu Entscheidungsprozessen.

 

Trotz der Fortschritte, die seit der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 erzielt wurden, halten in vielen Gesellschaften nach wie vor diskriminierende patriarchalische Strukturen die Machtungleichheiten aufrecht. Es ist also wichtig, nicht nur Gesetze zu erlassen, sondern auch, das Bewusstsein für die Gleichberechtigung zu schärfen und in den Gemeinschaften bestehende Überzeugungen, Einstellungen und soziale Normen zu ändern, die die Gleichstellung einschränken. Auch ältere Frauen sollten sich mit geschlechtsspezifischen Fragen befassen und ihr kritisches Denken verbessern, damit sie in der Lage sind, gegen Diskriminierung zu kämpfen und sich selbst zu verwirklichen. Einer der wichtigsten Punkte für Gleichstellung—nicht nur im Alter—ist und bleibt die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen. 


Auch in der Bildung ist es wichtig, Gender miteinzubeziehen, denn Genderrollen können auch zu unterschiedlichen Einstellungen der Lernenden zum Lernen führen. Oftmals transportieren Lehrkontexte, egal ob formale, informelle und nicht-formale, Botschaften, die auf Geschlechterstereotypen beruhen und sich nachteilig auf die Entwicklung der/des Einzelnen auswirken können. Geschlechtsspezifische Erfahrungen beeinflussen also möglicherweise die Art und Weise des Wissenserwerbs, die Erwartungen, die man an sich selbst stellt, die Wahl der Lernthemen und das Selbstvertrauen als Lernende/r. Die aktive Dekonstruktion der erlernten Geschlechterrollen sollte also in die Bildung älterer Erwachsener aufgenommen werden, nicht zuletzt um die aktive Bürgerschaft von älteren Lernenden zu fördern.

Einheit 2. Gender-beeinflusste Lebensbereiche

Die geschlechtsspezifische Sozialisierung erfolgt unter anderem durch vier wichtige Sozialisationsinstanzen: Familie, Schule, Gleichaltrige und Massenmedien. Jede dieser Instanzen kann Geschlechterrollen durch die Formulierung normativer Erwartungen für Männer und Frauen schaffen und aufrechterhalten. Auch andere Faktoren wie Religion und der Arbeitsplatz festigen unsere Genderrollen. Im Laufe der Zeit führen all diese Faktoren dazu, dass Männer und Frauen das falsche Gefühl entwickeln, dass sie sich in ihrer Genderrolle ‚natürlich‘ verhalten und nicht einer sozial konstruierten Rolle folgen.

 

Nach Gamble und Gamble ist die Familie eine Hauptquelle für die Erlernung der Genderrolle, da sie ihren Mitgliedern die frühesten Sozialisationserfahrungen vermittelt. Die Familie hat durch ihre spezifischen Werte und auch ihre Art der Kommunikation einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Geschlechterrolle. Die meisten Jungen und Mädchen lernen sehr früh in ihrer Familie, welche Aktivitäten und welche Verhaltensweisen für Jungen und Mädchen ‚angemessen‘ sind und welche nicht.  

 

Daher könnte das, was als Persönlichkeitsunterschiede zwischen den Geschlechtern wahrgenommen wird, eher auf unterschiedliche soziale Rollen als auf angeborene Unterschiede zurückzuführen sein. Diese Unterschiede in den Genderrollen sind meist situations- oder kontextspezifisch. Ein Beispiel dafür sind soziale Kontakte: Es heißt, Frauen seien im Umgang mit Freunden und Arbeitskollegen angenehmer, Männer seien im Verhältnis zu ihren Eltern weit weniger neurotisch als Frauen, Frauen und Männer pflegten unterschiedliche Arten von Freundschaften, usw. Diese Verallgemeinerungen verfestigen sich und werden irgendwann als ‚normal‘ angenommen. 

 

Ähnlich verhält es sich mit sozialen und kulturellen Normen, die das Verhalten und die Überzeugungen innerhalb einer bestimmten kulturellen oder sozialen Gruppe bestimmen. Sie haben einen großen Einfluss auf das individuelle Verhalten in einer Vielzahl von Kontexten. Sie sind zum Beispiel ein Teil der Erklärung, warum sich ältere Frauen eher in der Freiwilligenarbeit und in der Bildung engagieren, während Männer sich oftmals eher durch körperliche Aktivitäten in der Gemeinschaft einsetzen. 

 

Auch Sicherheit und Gewalt sind geschlechtsspezifisch. Normen bestimmen, was in menschlichen Interaktionen (in)akzeptabel ist.  Von geschlechtsspezifischer Gewalt sind vor allem Frauen und Mädchen betroffen. Der Missbrauch kann körperlich, sexuell, psychologisch oder verbal sein. Krisen erhöhen das Risiko des Missbrauchs zusätzlich. Online-Gewalt gegen Frauen, zu der auch hate speech in Sozialen Medien gehören, ist eine sich rasch entwickelnde Form der geschlechtsbezogenen Gewalt. 

 

Das geschlechtsspezifische Lohngefälle (Gender Pay Gap) ist eine Folge der verschiedenen Ungleichheiten, denen Frauen beim Zugang zu Arbeit, beim beruflichen Aufstieg und bei der Entlohnung ausgesetzt sind. Hier einige Fakten:

 

Etwa 30 % des gesamten geschlechtsspezifischen Lohngefälles sind darauf zurückzuführen, dass überdurchschnittlich viele Frauen in relativ schlecht bezahlten Sektoren wie Pflege und Erziehung arbeiten und dies auch oft in Teilzeit, während der Anteil der männlichen Beschäftigten in besser bezahlten Sektoren wie Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik sehr hoch ist (über 80 %). Hier wird der Einfluss gesellschaftlich geprägter geschlechtsspezifischer Stereotypen besonders deutlich.

 

Frauen verbringen im Durchschnitt weniger Stunden in bezahlter Arbeit als Männer, aber mehr Stunden in unbezahlter Arbeit. Dies ist vor allem auf den überdurchschnittlichen Anteil der Sorgearbeit zurückzuführen, der nach wie vor auf weiblichen Schultern lastet. 

 

Die Position in der Hierarchie beeinflusst die Höhe des Gehalts: Weniger als 10 % der Führungskräfte in Spitzenunternehmen sind Frauen (die sogenannte Gläserne Decke). In vielen Fällen verdienen Frauen bei gleichwertigen Tätigkeiten weniger als Männer. Der Beruf mit den größten Unterschieden bei den Stundenlöhnen in der EU sind Manager*innen. Hier verdienen Frauen im Schnitt 23 % weniger als Männer.

 

Die Corona-Pandemie hat die bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in fast allen Lebensbereichen noch verschärft. Besonders wenn es um Sorgearbeit wie Kinderbetreuung geht, wurden Frauen wieder in alte Genderrollenmuster gedrängt.

Einheit 3. Gender und Sprache 

 

Die sprachliche Struktur unserer Muttersprache trainiert uns, die Welt auf bestimmte Weise zu sehen und zu denken. So gibt es beispielsweise in den meisten Sprachen männliche und weibliche Substantive, die unsere Sicht der Welt bestimmen. Sprache spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie wir die Welt interpretieren, wie wir denken und uns verhalten. Die Worte, die wir wählen, spiegeln oft unbewusste Annahmen über Werte, Geschlechterrollen und die Fähigkeiten von Frauen und Männern wider.

 

So ist es inzwischen allgemein bekannt, dass das Sprache oftmals Sexismus widerspiegelt und ihn verfestigt, während eine geschlechtsneutrale Sprache die gleichberechtigte Beteiligung von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt erhöhen kann, da sie zunächst auf sprachlicher Ebene die Kluft zwischen den Geschlechtern verringert, was sich dann im Verhalten niederschlägt. 

 

Frauen werden oft sprachlich ausradiert, zum Beispiel in Berufsbezeichnungen oder durch das generische Maskulin. Sie werden so quasi ‚unsichtbar‘. Wir sollten uns daher bewusst sein, dass Sprache auch immer eine Entscheidung des Sprechers oder der Sprecherin ist und wir sexistische Sprache in allen Bereichen und auf allen Wegen bekämpfen können: bei öffentlichen Auftritten und in den sozialen Medien genauso wie im Alltag mit der Familie oder am Arbeitsplatz und vor allem in der Bildung.

 

Wie unterschiedlich (über) Gender kommuniziert wird, wird bereits in der Kindheit verankert:  Für Mädchen wird es als genauso unüblich angesehen, wenn sie gröbere Sprache verwenden, als wenn sie vielleicht etwas rüpelhaft beim Spielen sind. Für Jungs hingegen wird die oft als ‚normales‘ Verhalten angesehen. Hingegen ist es deutlich üblicher, dass Mädchen Gefühle offen zeigen dürfen, während Jungen immer noch oftmals angehalten werden nicht zu weinen, weil dies ‚unmännlich‘ sei. Die Forschung zeigt, dass Männer und Frauen durch unterschiedliche Sozialisation entsprechend unterschiedliche Sprechstile entwickeln können. Einige Autor*innen betonen besonders, dass Erziehung oder soziale Konditionierung die geschlechtsspezifische Verwendung von Sprache beim Sprechen und Schreiben beeinflussen können. So wird zum Beispiel oft erwartet, dass Frauen ‚politisch korrekter‘ sein sollten als Männer.

 

Studien, die sich damit beschäftigen, wie Frauen und Männer in beruflichen Positionen Autorität ausüben, zeigen, dass Frauen oftmals sprachlich versuchen, Statusunterschiede zwischen sich und ihren Mitarbeiter*innen, Kund*innen oder Patient*innen zu minimieren, während Männer dazu neigen, Strategien zu verwenden, die Statusunterschiede verstärken.

Studien zeigen außerdem, dass Männer Gespräche in erster Linie als Mittel zum Informationsaustausch und zur Lösung von Problemen betrachten. Sie vermeiden persönliche Themen und diskutieren über Ereignisse, Sport, Nachrichten und Fakten. Sie erzählen mehr Geschichten und Witze als Frauen, um ihren Status und ihre Macht zu demonstrieren. Männer sind sprachlich oftmals direkter und ihnen wird auch leichter mal ein umgangssprachliches Wort oder Schimpfwort verziehen. Frauen hingegen vermeiden in der Regel aggressive und offensive Sprache, unabhängig von ihrer Position und sprechen höflich und leise, um Statusunterschiede zu verwischen. Sie kommunizieren häufig indirekter, aber auch auf einer persönlicheren Ebene als Männer. Es schadet nicht, die eigenen Sprechgewohnheiten zu hinterfragen und möglicherweise zu ändern.

 

Eine geschlechtergerechte Sprache schließt alle ein, auch Männer. Sie schadet niemandem. Aus Studenten werden Studierende, aus Lehrern Lehrende, aus Lesern Lesende und so weiter. Wir müssen uns bewusst werden, dass Sprache ein Werkzeug zum Aufbau von Gemeinschaften ist, und wir brauchen eine Welt, die Frauen auch in sprachlicher Hinsicht miteinbezieht.

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