MODUL 2

DER LANGE WEG ZU RECHTEN, GLEICHHEIT UND EUROPÄISCHEN WERTEN

Dieses Modul beleuchtet die Geschichte der Frauen in Europa und die Schritte, die Frauen und Männer in ganz Europa unternommen haben, um Frauen zu Trägerinnen von Rechten zu machen. Wie beeinflussen Demokratie, Freiheit und europäische Grundwerte Frauen und ihr Leben in Europa?

Einleitung

In diesem Modul geht es um die frühere und heutige Stellung der Frau in der Gesellschaft und um die langsame Entwicklung der Frauenrechte in modernen europäischen Gesellschaften. Die heutigen Rechte der Frauen sind nicht selbstverständlich. Im Gegenteil, es bedarf der Bemühungen aller sie zu schützen, zu erhalten und weiter zu entwickeln.

 

Das Modul in Kürze

Das Modul besteht aus drei Einheiten, gefolgt von Überprüfen Sie Ihr Verständnis und Referenzen.

Einheit 1. Die soziale Rolle der Frau in Vergangenheit und Gegenwart

Einheit 2. Der lange Weg in Richtung Frauenrechte und Gleichstellung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union 

Einheit 3. Frauenrechte, Gleichstellung und europäische Werte

Überprüfen Sie Ihr Verständnis. Sind die folgenden Aussagen WAHR oder FALSCH? 

Referenzen

Einheit 1. Die gesellschaftliche Rolle der Frau in Vergangenheit und Gegenwart

 

Obwohl sie die Hälfte der Bevölkerung unseres Planeten ausmachen, und man meinen sollte, ihre Existenz könne bei der Gestaltung der Weltgeschichte nicht einfach ignoriert werden, mussten Frauen seit jeher viele Hindernisse überwinden, um ihre gesellschaftliche Stellung zu ändern und gemeinsam mit Männern die Gesellschaft aktiv gestalten zu können. Trotzdem wurde von Frauen hauptsächlich erwartet, dass sie den Haushalt führen und Mütter sein sollten. Ihre Hauptaufgaben bestanden darin, Kinder zur Welt zu bringen zeugen und dafür zu sorgen, dass die Familie gut ernährt und dass der Haushalt ordentlich geführt wurde. In Europa vollzogen sich die Schritte gen Gleichberechtigung über mehrere Jahrhunderte. Einige wichtige Eckpunkte waren zum Beispiel:

  • die Industrielle Revolution, die Ende des 18. Jahrhunderts in Europa neue Technologien hervorbrachte, die mehr Arbeitskräfte in den Fabriken erforderte. Frauen begannen, an der Industriearbeit teilzunehmen, obwohl sie geringere Löhne als Männer erhielten. Besonders in Kriegszeiten mangelte es an männlichen Arbeitskräften, und Frauen ersetzten die Männer bei der Arbeit. Folglich wurde ihre neue Rolle in den Fabriken gesellschaftlich meist akzeptiert, auch wenn sie verheiratet waren.
  • der Beginn eines Wertewandels und eine neue Ära der Rebellion gegen Tradition, Familie und Religion im 19. Jahrhundert. Zum Beispiel wurde es für  Frauen möglich, sich an Universitäten einzuschreiben und in bestimmten Bereichen zu arbeiten. Davor war eine berufstätige verheiratete Frau nicht sehr angesehen. Ihre Hauptaufgabe war es, sich um ihren Mann und ihre Kinder zu kümmern.
  • die Gleichstellungsprozesse im zwanzigsten Jahrhundert, in denen Frauen auf dem Papier zunehmend die gleichen Rechte wie Männern eingeräumt wurden. Zum Beispiel legten die Römischen Verträge von 1958 in der EWG den Grundstein für „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. Allerdings zeigt dieses Beispiel auch, dass der Prozess der Gleichstellung noch nicht abgeschlossen ist, denn in nahezu allen EU-Ländern existiert nach wie vor eine Gender Pay Gap.

 

Heute haben sich die Rollen der Frauen teils drastisch verändert. Es gibt praktisch keinen Beruf, der nicht sowohl für Männer als auch für Frauen zugänglich wäre: Sie können Krankenschwester, Premierministerin, Soldatin, Lehrerin, Raumfahrerin, Künstlerin, Schauspielerin, Informatikerin, Ärztin usw. werden. Wir wissen aber auch, dass Frauen nach wie vor in einigen Bereichen unterrepräsentiert sind, die stattdessen männlich dominiert sind. Darunter sind bestimmte Bereiche der Wissenschaft, Technik, des Ingenieurwesens, der Mathematik und der Medizin in einigen Ländern. Ein weiteres Problem ist, wie oben angesprochen, die Gender Pay Gap: Frauen sind nicht nur in einigen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert, sondern sie werden auch für die gleiche Arbeit und die gleiche Position wie ihre männlichen Kollegen schlechter bezahlt. 

 

Obwohl sich die Rolle der Frau in den letzten 300 Jahren deutlich verändert hat, sind einige Aspekte des Lebens vieler Frauen gleich geblieben: Für nicht wenige bedeutet Berufstätigkeit zwei Vollzeitstellen zu haben—die eine am Arbeitsplatz und die andere zu Hause. Im Allgemeinen sind es nach wie vor die Frauen, die sich um das Haus und den Rest der Familie kümmern, die Besorgungen machen und Rechnungen bezahlen, die Schulveranstaltungen und Ausflüge planen. Besonders für ältere Frauen reduzieren sich die Rollen oftmals wieder auf die häuslichen Aspekte: die Haushälterin und Großmutter, emotionale Stütze für ihren Ehemann und Pflegerin von Familienmitgliedern.

 

 In vielen westlichen und östlichen EU-Ländern ist es auch heute eine (unumgängliche) Herausforderung, alt zu sein, da ältere Menschen oftmals abschätzig betrachtet werden und als soziale Belastung für andere Generationen wahrgenommen werden. Dennoch bilden ältere Menschen ein solides und unbestreitbares Fundament unserer Gesellschaft. Wenn wir bereit sind zuzuhören und zu lernen, werden wir verstehen, dass ihre Bedeutung über ihre Rolle als Betreuende der Enkelkinder hinausgeht. Möglicherweise sind sie körperlich nicht so belastbar wie einst, aber ihre Erfahrung ist mindestens ebenso wertvoll und kann jüngere Generationen leiten. Ältere Menschen sind von grundlegender Bedeutung für die Weitergabe kultureller Werte an die nachfolgenden Generationen: Sie sind die Hüter*innen des kulturellen und sozialen Erbes.

Einheit 2. Der lange Weg in Richtung Frauenrechte und Gleichstellung in der Europäischen Union

 

Über Jahrhunderte hinweg haben Frauen darum gekämpft, die gleichen Möglichkeiten und Rechte wie Männer zu haben. Ob sie nun als Feministinnen bezeichnet wurden oder nicht, sie haben die ersten Schritte unternommen, um feministische Bewegungen zu formen. Es war während der Französischen Revolution, als die europäischen Frauen begannen, sich die Forderungen nach sozialer Gleichheit auf die Fahne zu schreiben und unter dem Motto "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" auf Versailles marschierten. 

 

In jenen Jahren wurden die ersten Forderungen nach politischen Rechten für Frauen formuliert, die Frauen als Bürgerinnen etablieren sollten. Eine wichtige Errungenschaft war die von Olympe de Gouges 1791 verfasste „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“. Dies ist eines der ersten historischen Dokumente, in dem die Gleichberechtigung bzw. rechtliche Gleichstellung und das Frauenwahlrecht verteidigt werden.

 

Die Frauen wollten sich an der Gestaltung des Staates beteiligen, an der Schaffung von Gesetzen, denen sie bisher nur unterworfen waren. Es entstanden Frauenrechtsbewegungen, in Deutschland zum Beispiel mit Marie Juchacz, Käthe Schirmacher, Anita Augspurg, Clara Zetkin, Marie Stritt und Louise Otto-Peters an der Spitze. Feministische Gruppen in der Arbeiterbewegung ließen sich von Friedrich Engels 1884 verfasster Schrift „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“ beeinflussen. Einige von ihnen gründeten Vereinigungen und bald darauf auch Frauenwahlrechtsbewegungen auf nationaler und internationaler Ebene. Nach der Gründung der National American Woman Suffrage Association in den Vereinigten Staaten im Jahr 1890 wurden in Großbritannien 1897 die National Union of Women's Suffrage Societies, in Deutschland 1902 der Deutsche Verband für Frauenstimmrecht und in Frankreich 1909 die Union Française Pour le Suffrage des Femmes gegründet. Diese Organisationen waren Mitglieder der 1904 in Berlin gegründeten International Woman Suffrage Alliance (heute: International Alliance of Women), die sich als Menschenrechtsbewegung verstand. Nach jahrzehntelangem Kampf und Lobbyarbeit erlangten die Frauen im zwanzigsten Jahrhundert in verschiedenen europäischen Staaten schließlich das Wahlrecht.

 

Während das Wahlrecht den Frauen in einer Reihe von US-Bundesstaaten bereits seit 1869 zugestanden wurde, war Finnland das erste europäische Land, das 1906 im Zuge einer Wahlrechtsreform diesen Schritt tat. Es folgten Norwegen im Jahr 1907 und dann Dänemark und Island im Jahr 1915. Der Erste Weltkrieg schuf die Voraussetzungen für die Einführung des Wahlrechts in einer Reihe von Ländern: Russland 1917 (nach der Revolution), Lettland, Estland, Polen, das Vereinigte Königreich (bis 1928 nur Landbesitzerinnen über 30), Deutschland und Österreich (nach dem Sturz der Monarchien und der Errichtung von Republiken) 1918, gefolgt von den Niederlanden und Luxemburg 1920. In Spanien gewährt die neu gegründete Zweite Republik 1931 den Frauen das Wahlrecht. 1929 gewährt Rumänien den Frauen ein eingeschränktes Wahlrecht. Die Französinnen erhielten dieses Recht im April 1944 auf Wunsch von Charles de Gaulle. Italienische und slowenische Frauen (Slowenien als Teil der ehemaligen jugoslawischen Föderation) erhielten das Wahlrecht im Jahr 1945. In Griechenland musste die Einführung einer parlamentarischen Monarchie abgewartet werden, um das allgemeine Wahlrecht in der Verfassung von 1952 zu verankern.

 

Diese Nachkriegszeit war durch den Beginn des so genannten neuen Feminismus gekennzeichnet und wurde durch die Namen von Simone De Beauvoir und Betty Friedan geprägt. Schon damals wurde über das Patriarchat, die Gleichheit von Männern und Frauen und die Rechte der Frauen an ihrem Körper gesprochen. Simone De Beauvoir veröffentlichte 1949 Das andere Geschlecht, wo sie formulierte: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zur Frau“. In den 70er Jahren betonte Kate Millet in Sexual Politics die politische Dimension von Sexualität und dass keine intellektuelle und emotionale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern gäbe. Die amerikanische Psychologin Betty Friedan prangerte in Der Weiblichkeitswahn an, dass stereotype Rollenbilder, die Frauen in den fünfziger Jahren aufgezwungen wurden, zur Selbstzerstörung führten. Ab den 1980er Jahren entwickelte sich auch die Queer-Bewegung, die die Einteilung von Individuen in universelle und feste Kategorien von männlich und weiblich hinterfragt. Die sexuelle Identität wird so mehr und mehr auch in der breiten Bevölkerung wahrgenommen als das Produkt einer kulturellen Konstruktion und nicht Teil eines biologischen Determinismus. Dies wird mit dem Wort ‚gender‘ zusammengefasst.

 

Heute gibt es viele Bewegungen, die versuchen, sich von vereinheitlichenden Geschlechtervorstellungen zu lösen. Sie fördern stattdessen eine realitätsnahe Vielfalt, und in der Tat hat diese Arbeit bereits einige Früchte getragen. So haben beispielsweise Frauen von allen Kontinenten über die Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen oder Verbände verschiedene Aktionsstrategien entwickelt. Im Jahr 1995 wurde auf der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking das bis heute umfassendste Konzept zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter von 189 UN-Mitgliedstaaten verabschiedet mit dem Ziel, dass jede Frau und jedes Mädchen ihre Freiheiten und Wahlmöglichkeiten wahrnehmen und ihre Rechte verwirklichen kann: ein Leben frei von Gewalt, Bildung, selbst Entscheidungen über ihr Leben treffen zu können und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zu erhalten. Mehr als zwanzig Jahre nach der Verabschiedung der Erklärung und der Aktionsplattform von Peking hat noch kein Land die Gleichstellung der Geschlechter erreicht, und die alltägliche Diskriminierung von Frauen hält weiter an. Aus diesem Grund kämpfen Frauenrechtler*innen auf der ganzen Welt weiterhin für die Verbesserung der Lebens- und Sozialbedingungen von Frauen.

Einheit 3. Frauenrechte, Gleichstellung der Geschlechter und europäische Werte

 

Wie die UN betont, bedeutet die Gleichstellung der Geschlechter nicht, dass Frauen und Männer gleich werden, sondern dass die Rechte, Verantwortlichkeiten und Möglichkeiten von Frauen und Männern nicht davon abhängen, ob sie als Mann oder Frau geboren wurden. (United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women).

 

Gemäß Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union (EUV) sind die Grundwerte der EU „die Würde des Menschen, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte, einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören“. Teil der Europäischen Union zu sein, bedeutet, ihre Grundwerte zu teilen und zu verteidigen.

 

Der Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern liegt also allen europäischen Gesellschaften zugrunde und ist die Basis für die europäische Integration. Er gilt für alle Bereiche. Obwohl es immer noch Ungleichheiten gibt, hat die EU bedeutende Fortschritte gemacht, zum Beispiel in bezüglich

  • Rechtsvorschriften zur Gleichbehandlung
  • Gender Mainstreaming
  • spezifischen Maßnahmen zur Förderung von Frauen

 

Die Europäische Kommission hat eine EU-Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter entwickelt, die politische Ziele und Maßnahmen vorsieht, um bis 2025 weitere deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem geschlechtergerechten Europa zu erzielen. Die wichtigsten Ziele sind die Beendigung der geschlechtsspezifischen Gewalt, die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen, die Überwindung der geschlechtsspezifischen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt, die Verwirklichung einer gleichberechtigten Teilhabe in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen, die Beseitigung des geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentengefälles (Gender Pay Gap), die Überwindung des geschlechtsspezifischen Betreuungsgefälles (Gender Care Gap) und die Herstellung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen den Geschlechtern in Entscheidungsprozessen und in der Politik. 


Trotz der Herausforderungen, die sich aus der Corona-Krise ergaben, hat die Kommission im Jahr 2020 erhebliche Anstrengungen zur Umsetzung der Gleichstellungsstrategie unternommen und ihren Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt verstärkt. Im Juni 2020 wurde die erste EU-Strategie für die Rechte von Opfern veröffentlicht, und im Februar 2021 wurde eine offene öffentliche Konsultation zu einer neuen Gesetzesinitiative zur besseren Unterstützung von Opfern und zur Strafverfolgung von Tätern geschlechtsspezifischer Gewalt eingeleitet. Im Dezember 2020 nahm die Kommission den Rechtsakt über digitale Dienste an, der die Verantwortlichkeiten von Online-Plattformen klärt und damit zur Sicherheit von Frauen im Internet beiträgt. Mit der Annahme des Vorschlags für eine Richtlinie zur Stärkung des Grundsatzes des gleichen Entgelts durch Lohntransparenz und Durchsetzungsmechanismen Anfang März 2021 hat die Kommission einen wichtigen Schritt unternommen, um die Einhaltung des Rechts auf gleiches Entgelt zu verbessern und Lohndiskriminierung zu bekämpfen. Ebenfalls Anfang März 2021 hat die Kommission einen Aktionsplan zur Umsetzung sozialer Rechte angenommen, der die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt stellt und unter anderem Ziele für die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt und in diesem Zusammenhang die Bereitstellung von frühkindlicher Bildung und Betreuung festlegt, um dies zu ermöglichen. Im Rahmen der Strategie 2020 wurde eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die sicherstellen sollen, dass Mädchen und junge Frauen gleichberechtigt an Bildung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik teilnehmen und ihre digitalen Fähigkeiten entwickeln. Es besteht kein Zweifel daran, dass in den letzten Jahrhunderten ein enormer Fortschritt Richtung Gleichstellung erzielt wurde, dennoch erinnert uns die Strategie zusammen mit ihren Zielen daran, dass noch viel zu tun ist, um die Gleichstellung der Geschlechter wirklich zu erreichen. Am Ende liegt es auch an uns selbst: Um die in allen Gesellschaften vorhandenen Ungleichheiten zu verringern, müssen wir damit beginnen, die Geschlechterdiskriminierung, egal in welchem Lebensalter, zu vermeiden.

Anon: Women in History documentary (July 21, 2017). [Video]. Retrieved from:  https://www.youtube.com/watch?v=zU9eaxjEgko 

 

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https://perception.org/research/implicit-bias/

 

https://ec.europa.eu/info/policies/justice-and-fundamental-rights/gender-equality/gender-equality-strategy_en

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