MODUL 7

IKT-METHODEN FÜR DIE GLEICHSTELLUNG IN DER ERWACHSENENBILDUNG

Interaktive Vermittlungsmethoden

Einleitung

Dieses Modul zeigt, wie neue Technologien, IKT-Fähigkeiten und digitale Lehrmethoden in der Bildung älterer Frauen eingesetzt werden können. 

 

Das Modul in Kürze                                 

Das Modul besteht aus drei Einheiten, gefolgt von Überprüfen Sie Ihr Verständnis und Referenzen.

Einheit 1. IKT-Methoden in der Erwachsenenbildung

Einheit 2. Gleichstellung und IKT

Einheit 3. IKT und Bildung für (ältere) Frauen

Überprüfen Sie Ihr Verständnis. Sind die folgenden Aussagen WAHR oder FALSCH? 

Referenzen

Einheit 1. IKT-Methoden in der Erwachsenenbildung

Präsenzunterricht ist nach wie vor die übliche Form des Lehrens und Lernens: Die Lehrenden geben Kursinhalte an die Lernenden weiter werden und lösen so das Lernen der Gruppenmitglieder aus, um neues Wissen zu schaffen. Auf diese Weise wird im Idealfall eine lebendige Interaktion zwischen den erwachsenen Lernenden selbst und den Lehrenden gewährleistet. Erwachsene Lernende profitieren von einem hohen Maß an Interaktion in der Lerngruppe. Der Präsenzunterricht gibt den Gruppenmitgliedern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und Verbindungen zu knüpfen. Dies kann, zum Beispiel, durch folgende Methoden gefördert werden: gemeinschaftliches Lernen, forschendes Lernen, Gruppenprojekte, Rollenspiele, Spiele, Simulationen, Debatten, Gruppendiskussionen, usw. 

 

Diese Methoden sind in der Erwachsenenbildung sehr nützlich. Im digitalen Zeitalter und seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist es jedoch immer wichtiger geworden, Lehr- und Lernmethoden durch den Einsatz neuer Technologien anzupassen. Nun fragen Sie sich wahrscheinlich, wie man bei der Digitalisierung von Methoden vorgehen kann, die auf Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden basieren?

 

Ein Ansatz ist das „Blended Learning“ (engl. für ‚gemischtes Lernen‘) oder multimodales Lernen, bei dem Präsenzunterricht des Kurses mit Online-Lernaktivitäten kombiniert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erfahrung der Lernenden.

 

Aktivitäten

Präsenzunterricht

Blended Learning

Erwachsene Lernende werden in das Projekt ‚Lernen‘ einbezogen

Erwachsene Lernende treffen sich in einem Lern-Raum, um gemeinsam zu arbeiten und zum Projekt beizutragen.

Erwachsene Lernende nutzen Online-Messenger und -Communities sowie Aufgabenmanager, um ihre Arbeit zu planen und ihre Fortschritte zu verfolgen. Sie nutzen auch File-Sharing-Dienste (z. B. Google Docs), um zusammenzuarbeiten und Feedback zum Projektfortschritt zu geben.

Erwachsene Lernende üben die Konversation in einer Fremdsprache in Paaren oder kleinen Gruppen

Erwachsene Lernende werden während einer Sitzung in Untergruppen eingeteilt, die ein Thema diskutieren.

Zusätzlich zu den Gruppendiskussionen nutzen erwachsene Lernende Online-Text- und Sprachdienste (z. B. Chat, Facebook-Gruppe).

Erwachsene Lernende üben Diskussionen zu führen

Erwachsene Lernende sehen sich ein Video in ihrer Lerngruppe an und diskutieren, was sie verstanden haben.

Die Lehrenden können einen Link zu einem Video freigeben, so dass die Lernenden die Möglichkeit haben, es zu Hause anzuschauen, Feedback per E-Mail zu senden und es dann in der Lerngruppe zu diskutieren. 

Evaluation

Erwachsene Lernende erledigen schriftliche Aufgaben und legen Zwischen- und Abschlusstests ab.

Aktivitätsstatistiken von Lernplattformen werden verwendet, um die Fortschritte der Lernenden zu verfolgen. Sie nehmen an Online-Tests und -Prüfungen teil, reichen digitale Materialien ein und nehmen an gegenseitigen Evaluierungen teil.

 

Im Gegensatz zu reinen Online-Kursen ersetzt der Online-Teil des Blended Learning nicht vollständig den Präsenzunterricht mit Lehrenden. Stattdessen beziehen die Lehrenden die Technologie in den Lehr-/Lernprozess ein, um die Lernerfahrung der Teilnehmer*innen zu verbessern und das Verständnis für bestimmte Themen zu erweitern.

Einheit 2. Gleichstellung und IKT

 

Laut der International Telecommunication Union lag der Anteil der Frauen, die das Internet weltweit nutzen, im Jahr 2019 bei 48 %, gegenüber 58 % der Männer. In Europa ist diese Lücke zwischen den Geschlechtern kleiner geworden, während sie in den arabischen Staaten, Asien, dem Pazifik und Afrika größer geworden ist. Seit 2013 gibt es mehr männliche als weibliche neue Internetnutzer. 

 

Gleichzeitig gibt es ein Gleichstellungsparadoxon im Bereich digitale Medien: In Ländern, z. B. in Europa, in denen die Gleichstellung der Geschlechter insgesamt relativ gut ist im Vergleich zu anderen Ländern der Welt, erwerben die wenigsten Frauen die für eine Karriere im Technologiesektor erforderlichen fortgeschrittenen Fähigkeiten. Derzeit sind nur etwa 17 % der fast 8 Millionen IKT-Spezialisten in Europa Frauen. Dieses Paradoxon macht deutlich, dass Maßnahmen erforderlich sind, um Frauen im Bereich der digitalen Kompetenzen zu fördern, ungeachtet ihres Alters.

 

Zwar führte der Aufschwung der digitalen Medien zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Männer und Frauen, allerdings zeigt dieser Sektor auch eine besonders scharfe Form der Geschlechtertrennung: Männer besetzen oftmals hochqualifizierte Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung, während Frauen besonders oft in ungelernten/geringqualifizierten Bereichen mit geringer Wertschöpfung tätig sind. Andererseits sind IKT-Fähigkeiten durchaus ein Instrument für den sozialen Wandel und die Förderung der Gleichstellung. Lassen Sie uns einige Beispiele betrachten:

 

  •  Vielerorts testen NRO E-Commerce-Initiativen, die Handwerkerinnen über das Internet direkt mit den globalen Märkten verbinden. Die NRO unterstützen ihre Aktivitäten, indem sie ihnen Markt- und Produktionsinformationen zur Verfügung stellen. Die WTFO (World Fair Trade Organization) zum Beispiel unterstützt marginalisierte Kleinerzeuger*innen, von denen 74 % Bäuerinnen und Handwerkerinnen sind.

 

  • Regierungen haben E-Governance-Programme initiiert, die die IKT nutzen, um den Bürger*innen einen besseren elektronischen Zugang zu Behördendiensten zu verschaffen. In einigen Fällen wird dies begleitet von einer ausdrücklichen Strategie zur Gewährleistung eines effektiven Zugangs für Frauen und Menschen, die Schwierigkeiten beim Zugang zu diesen Diensten haben. Zum Beispiel in Dänemark, in Portugal, im Vereinigten Königreich oder in Estland.

 

  • In einigen Ländern werden (digitale) Radiosendungen genutzt, um Hörer*innen über die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen zu bilden. Im Radio France Inter, zum Beispiel, werden Sendungen ausgestrahlt, die sich mit der weiblichen Sexualität und den damit verbundenen kulturellen und gesellschaftlichen Zwängen befassen.  

 

Darüber hinaus sind die heutigen sozialen Netzwerke ein mächtiges Instrument im Kampf für Gleichberechtigung: Sie ermöglichen den Austausch von Informationen und geben den Frauen in sozialen Bewegungen wie Me Too eine Stimme. Diese Bewegung, die als Reaktion auf sexuellen Missbrauch von Frauen in der Unterhaltungsindustrie in den USA entstand, hat sich auf alle geschlechtsspezifischen Themen und sexuellen Missbrauch in der Gesellschaft insgesamt ausgeweitet. Das Schlagwort hat sich in ganz Europa verbreitet und bezieht sich auf die Diskriminierung und den Missbrauch von Frauen in verschiedenen beruflichen Umfeldern, von der Unterhaltungs- oder Kulturindustrie bis hin zu Sport und Politik.

 

Aus diesen Beispielen geht hervor, dass die digitale Tools und Medien in Europa zwar inzwischen gut etabliert sind, die Instrumente aber noch nicht in gleichem Maße Männer und Frauen erreichen. Es besteht immer noch die Notwendigkeit, ihre Nutzung und die Schaffung des damit verbundenen Nutzens durch Bildung zu fördern. Es ist von entscheidender Bedeutung, die gesamte Bevölkerung anzusprechen, aber insbesondere auch ältere Frauen, die traditionell am stärksten von Gleichstellungsproblemen betroffen sind. Der Einsatz neuer Technologien und IKT ist in der Bildung älterer Frauen dringend erforderlich, um sie zu stärken und ihre Position im gesellschaftlichen Mainstream zu festigen.

Unit 3. IKT und Bildung für (ältere) Frauen

 

Von ihrem Erscheinen in den 50er Jahren mit der Automatisierung von Aufgaben bis hin zur Demokratisierung des Internets haben die neuen Technologien die Gesellschaft und die Arbeitswelt erheblich verändert: Sie haben ständig neue Möglichkeiten geschaffen, Dinge zu tun. Infolgedessen sind viele Arbeitsplätze nach und nach verschwunden und neue Aufgaben entstanden, die spezifische Fähigkeiten erfordern. Mehr denn je ist es heute für Erwachsene wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden, um ihre beruflichen Fähigkeiten zu verbessern, neue Fertigkeiten zu erlernen und sozial integriert und aktiv zu bleiben. 

 

Eine Studie, die von der Europäischen Kommission durchgeführt wurde, hebt die Bedeutung des lebenslangen Lernens für die Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigungsfähigkeit, aber auch für die soziale Eingliederung, den aktiven Bürgersinn und die persönliche Entwicklung hervor. Dies gilt umso mehr für ältere Menschen und ältere Frauen, wenn sie aufgrund mangelnder Bildung oder Ausbildung von bestimmten Bereichen der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Für ältere Frauen ist organisiertes Lernen auch eine Möglichkeit, aus ihrer täglichen Routine als Hausfrau oder Rentnerin herauszukommen und einen neuen (beruflichen) Weg einzuschlagen. Es gibt inzwischen zahlreiche Organisationen, die sich dafür einsetzen, gering-qualifizierte ältere Menschen für den gegenwärtigen und zukünftigen digitalen Wandel zu schulen

Hier sind einige Beispiele: 

  • Silver geek ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Initiative in Poitou-Charentes (Frankreich), die 2014 ins Leben gerufen wurde und älteren Menschen digitale Technologien zur Verfügung stellt. Das Projekt zielt darauf ab, die Isolation älterer Menschen zu durchbrechen und soziale Bindungen zwischen den Generationen zu fördern. Seitdem werden unterhaltsame digitale Workshops von rund hundert Freiwilligen des öffentlichen Dienstes geleitet. Sie werden jede Woche in den Einrichtungen von Seniorenorganisationen, Senioren- oder Gemeindezentren angeboten. In den Workshops werden Tablets und Spielkonsolen verwendet.
  • Old’up entwickelt Aktionen für ältere Lernende zwischen 70 und über 90 Jahren. Die Aktionen finden in Pflegeheimen und Wohnheimen sowie innerhalb des Netzwerks der öffentlichen Einrichtungen für Senioren statt. Im Jahr 2019 startete Old'up ein experimentelles Projekt zur Nutzung von digitalen Tablets für Menschen über 90.

 

Diese Programme sind wegen ihrer verschiedenen digitalen Lehr-/Lernmethoden erfolgreich. Dazu gehören: 

  • Edutaintment:  eine Mischung aus Lehrmaterial und Unterhaltung (z. B. Escape Game, Serious Game)
  • MOOC:  eine offene Form des Fernunterrichts, die viele Teilnehmer*innen einbeziehen kann
  • Simulationen: Virtuelle Simulationen sind eine Nachbildung der Realität, die auf einem Computerbildschirm oder durch eine spezielle Brille dargestellt wird. Sie trainieren motorischen Fähigkeiten, Entscheidungsfähigkeit oder Kommunikationsfähigkeiten durch den Einsatz geeigneter Software und virtueller Realität.

Mit dem Zugang zum Internet und zu technischen Kenntnissen haben Frauen, auch ältere Frauen, bessere Möglichkeiten, ein eigenes Unternehmen zu gründen, ihre Produkte auf neuen Märkten zu verkaufen, besser bezahlte Arbeitsplätze zu finden und besseren Zugang zu Bildung, Gesundheit und Finanzdienstleistungen zu erhalten. Dies ist wichtig auf dem Weg zur Gleichstellung und sollte daher als ein wichtiger Teil von Erwachsenenbildung gelten.

Bergmark, P. (2020). Women in Tech 2020: The role of climate, gender and ICT. Retrieved from:

https://www.ericsson.com/en/blog/2020/3/women-in-tech-2020-climate-gender-ict

 

European Institute for Gender Equality. (2018). Women and men in ICT: a chance for better work–life balance - Research note. Retrieved from: 

https://eige.europa.eu/publications/women-and-men-ict-chance-better-work-life-balance-research-note 

 

McCoshan, A. (2017). Les TIC dans le domaine de la formation des adultes: ne parviennent-elles toujours pas à fournir des solutions optimales et durables? Retrieved from EPALE:

https://epale.ec.europa.eu/fr/blog/ict-adult-education-still-failing-deliver-optimal-and-sustainable-solutions 

 

Mlambo-Ngcuka, P. (2018). Reshaping the future: Women, girls and tech for development. Retrived from:

https://news.itu.int/reshaping-future-women-girls-icts/ 

 

https://www.lifeline24.co.uk/technology-for-older-people/

Aktivität

Gerda Taro
1910 - 1937

Pioneer of war photography
Gerda Taro, nee Gerta Pohorylle, was born in Stuttgart and educated in Leipzig, Germany. As she is from a Jewish family, she flees from the Nazis to Paris in 1933. There she lives a bohemian lifestyle with her friend Ruth Cerf and eventually meets Endre Ernő Friedmann, better known today as Robert Capa. Together, they start documenting the Spanish Civil War in 1935, after Gerda had invented their alter egos in order to better sell Endre's and her own pictures. Inspired by their own political convictions, they only take pictures of the the fight of the republican troops against the rebellious franquist troops. Both of them try to be as close to the action as possible - a goal which eventually led to Gerda's death. Despite the fact that her pictures only cover 1 year of the war, her pictures are those that went around the world. Together with Robert Capa and with David Seymour, she developed modern war photography as we know it today during this short period of time. Since she officially was Capa's agent and he sold many of her pictures as his own, it took until the 2000s until people began to recognize her as an artist in her own right rather than only his partner: In 2007, the so-called Mexican Suitcase was found in Mexico City, a suitcase containing thousands of negatives believed lost by Capa, Taro and Seymour. Since then, many photographs originally attributed to Capa are known to have been taken by Gerda. However, during her short life, Taro was well known and when she was killed in 1937 by a tank, - she was only 26 - thousands of people attended her funeral in Paris. The funeral procession, led by Pablo Neruda and Louis Aragon, became a demonstration against fascism.

Marie-Claire Chevalier
1955 - 2022

The one whose trial for illegal abortion changed the law against abortion in France
In 1971, Marie-Claire Chevalier was 16 years old when she became pregnant after being raped by a boy two years older than her in high school. The young woman asked her mother to help her have an abortion. The mother turned to an underground doctor, but her daughter suffered a hemorrhage that forced her to the hospital. Her rapist, arrested for stealing a car, decides to turn her in against his own freedom. She is directly accused, as are four other women, including her mother, because in 1971 the voluntary termination of a pregnancy was illegal in France and punishable by six months to two years in prison. She was then convicted at the Bobigny trial and all were defended by lawyer Gisèle Halimi. Gisèle Halimi made of this trial and of Marie-Claire Chevalier a political symbol for the right to abortion. The case will forever mark French history and symbolize real progress for women's rights. Extremely mediatized, the trial closely followed by many personalities ends on a brilliant victory. Three years later this judgement, things started to move. This event contributed to the adoption of the Veil law and the legalization of abortion in France in 1975.

Having suffered greatly from this trial, she attempted suicide. Then, she chose to return to anonymity by changing her name. At her death, she received tributes from the President of the Republic, Emmanuel Macron and feminist associations.

Maria Lejárraga
1874 – 1974

She was writing and her husband harvesting the glory, fame and money!
Writer, feminist, deputy, polyglot and socialist who opposed to the death penalty and legal prostitution. She advocated for education, work and equal rights for women in Spain. A very open-minded and visionary woman who had to pay a high price imposed by her gender.

María Lejárraga comes from the region of La Rioja from an economically stable middle class family. She was able to receive good education and became a teacher. During her teaching career she discovered her passion for writing. She was very talented and ready to share her ideas and stories with the world. But, that´s where she bumped into a big obstacle. At the beginning of the XX century being a female writer was seen as immoral work, especially for an educator. If she had risked meeting her goals, she could have lost her teaching job. She found a solution to this problem in her marriage by publishing her works under her husband's name. So, she was writing and waiting at home and he was the one receiving praise and applause at the premiers of the plays. Before dying, her husband confirmed the rumours circulating in theatre circles that she was the true author of his works.
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Maria Lejárraga
1874 – 1974

She was writing and her husband harvesting the glory, fame and money!
Writer, feminist, deputy, polyglot and socialist who opposed to the death penalty and legal prostitution. She advocated for education, work and equal rights for women in Spain. A very open-minded and visionary woman who had to pay a high price imposed by her gender.

María Lejárraga comes from the region of La Rioja from an economically stable middle class family. She was able to receive good education and became a teacher. During her teaching career she discovered her passion for writing. She was very talented and ready to share her ideas and stories with the world. But, that´s where she bumped into a big obstacle. At the beginning of the XX century being a female writer was seen as immoral work, especially for an educator. If she had risked meeting her goals, she could have lost her teaching job. She found a solution to this problem in her marriage by publishing her works under her husband's name. So, she was writing and waiting at home and he was the one receiving praise and applause at the premiers of the plays. Before dying, her husband confirmed the rumours circulating in theatre circles that she was the true author of his works.
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Maria Lejárraga
1874 – 1974

She was writing and her husband harvesting the glory, fame and money!
Writer, feminist, deputy, polyglot and socialist who opposed to the death penalty and legal prostitution. She advocated for education, work and equal rights for women in Spain. A very open-minded and visionary woman who had to pay a high price imposed by her gender.

María Lejárraga comes from the region of La Rioja from an economically stable middle class family. She was able to receive good education and became a teacher. During her teaching career she discovered her passion for writing. She was very...
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